OK-Chef Danny Jordaan hat die Südafrikaner aufgefordert, das WM-Stimmungshoch im Land für einen langfristigen Aufschwung zu nutzen. "Wir müssen sicherstellen, dass unser Stolz nicht nur 90 Minuten währt. Wir müssen dieses Gefühl auf andere Lebensbereiche übertragen", forderte er bei einer Pressekonferenz in Johannesburg. Die erste Fußball-WM in Afrika habe den ganzen Kontinent bewegt. Der ökonomische Ertrag von 80 bis 100 Millionen Dollar müsse in die Fußball-Infrastruktur des Landes investiert werden, betonte Jordaan. Noch wichtiger sei 16 Jahre nach dem Ende der Apartheid allerdings der «soziale Gewinn» für Südafrika.