WM 2010 (13:00) – Blatter: Alles richtig gemacht im Fall Robben

Joseph Blatter sieht im Fall des verletzten Arjen Robben vom FC Bayern München keine Versäumnisse beim Fußball- Weltverband FIFA. "Alle Nationalverbände haben unterschrieben, dass ihre Nationalspieler selbst versichert werden. Verbände und Clubs haben das aber nicht alle gemacht. Jetzt reklamieren die Bayern, aber es ist zu spät", sagte der FIFA-Präsident der "Sport-Bild". Bei Robben wurde nach der WM in Südafrika ein Muskelriss im linken Oberschenkel diagnostiziert, weshalb der Niederländer wohl bis zum kommenden Jahr ausfällt.

WM 2010 (16:12) – Essien pausiert im Nationalteam

Michael Essien, Mittelfeldspieler des FC Chelsea, wird sich vorübergehend aus Ghanas Nationalmannschaft zurückziehen. Dies teilte Nationaltrainer Milovan Rajevac mit. Der 27-Jährige möchte sich zunächst ausschließlich "auf seinen Verein konzentrieren, und ich bin sicher, nach einiger Zeit wird er in die Nationalmannschaft zurückkehren", sagte Rajevac. Bei der WM in Südafrika war Essien wegen einer Knieverletzung nicht im Aufgebot von Deutschlands Gruppengegner Ghana.

WM 2010 (17:01) – Früherer Spanien-Coach Clemente trainiert Kamerun

Der Spanier Javier Clemente hat einen Zweijahresvertrag als Nationaltrainer Kameruns unterzeichnet. Das teilte der Fußballverband des WM-Teilnehmers am Samstag in Jaunde mit. "Das ist eine große Herausforderung für mich. Das Wichtigste ist, gut zu arbeiten und gut zusammenzuarbeiten, um unser Ziel zu erreichen: Siege", sagte der 60-Jährige. Der ehemalige spanische Auswahlcoach tritt seinen Job im September an. Er ist Nachfolger des Franzosen Paul Le Guen, der nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus des zerstrittenen Teams bei der WM in Südafrika zurückgetreten war.

WM 2010 (08:31) – Webb: Hätte De Jong vom Platz stellen müssen

Knappe anderthalb Monate nach dem WM-Finale hat sich der damals umstrittene Schiedsrichter Howard Webb in den englischen Medien zu der Kritik an seiner Person geäußert und Fehler eingeräumt. Nigel de Jongs Tritt gegen Xabi Alonso würde er heute härter bestrafen: "Nachdem ich die Szene aus dem Fernsehsessel gesehen habe, würde ich ihn mit Rot bestrafen", zitierte der Guardian den Unparteiischen.

WM 2010 (20:52) – Webb: De Jong-Foul war rotwürdig

Der englische Schiedsrichter Howard Webb hat eingeräumt, bei der Leitung des WM-Finales zwischen Spanien und den Niederlanden (1:0) einen Fehler begangen zu haben. Sechs Wochen nach dem Endspiel im Soccer City-Stadium von Johannesburg gestand der Referee in London: "Eine Sache, die ich hätte anders machen müssen ist die Farbe der Karte für das Foul von De Jong. Nachdem ich es mir immer wieder angesehen habe in Zeitlupe und verschiedenen Einstellungen, ist mir klar geworden, dass es eine rotwürdige Aktion war." Webb hatte den Kung-Fu-Tritt des Niederländers Nigel de Jong gegen die Brust des Spaniers Xabi Alonso in der ersten Halbzeit der Partie nur mit einer Gelben Karte geahndet. Insgesamt verteilte der Engländer im WM-Endspiel 13 Mal Gelb und verwies Oranje-Akteur John Heitinga mit Gelb-Rot des Feldes.

WM 2010 (13:01) – Anelka: Alles Clowns

Nicolas Anelka hat auf die Entscheidung des französischen Fußballverbandes FFF, ihn wegen der Vorfälle bei der WM mit 18 Länderspielen Sperre zu belegen amüsiert reagiert. Der France Soir sagte er: "Ich bin vor Lachen fast gestorben. Das sind alles Clowns." 

WM 2010 (19:16) – Ferguson verteidigt Queiroz

In der WM-Doping-Affäre hat Portugals Nationaltrainer Carlos Queiroz jetzt Unterstützung von prominenter Seite bekommen. Das vom portugiesischen Verband FPF gegen den Coach eingeleitete Ermittlungsverfahren sei bedauernswert, klagte Manchester Uniteds Teammanager Sir Alex Ferguson in Lissabon, nachdem er zugunsten von Queiroz ausgesagt hatte. Auch Ex-Star Luis Figo und FC Portos Clubchef Jorge Pinto da Costa standen Queiroz als "Zeugen der Verteidigung" am FPF-Sitz bei. Dem 57 Jahre alten Trainer droht der Rauswurf, weil er im Trainingslager vor der WM in Südafrika Vertreter der portugiesischen Anti-Doping-Agentur wüst beschimpft haben soll.

WM 2010 (13:07) – Patrice Evra: ”Keinen Dialog mit dem Coach”

Eineinhalb Monate nach der französischen Blamage bei der Fußball-WM bricht auch der damalige Team-Kapitän Patrice Evra sein Schweigen. "Die WM war ein wahrer Alptraum", sagte Evra im Interview mit der französischen Zeitung Le Figaro. "Es gab (bei der WM) überhaupt keinen Dialog mehr mit dem Coach." Man habe "das Wichtige vergessen". "Wir haben nämlich mehr über die Probleme des Alltags (in Südafrika) als über den Fußball gesprochen", so der Profi von Manchester United. Evra macht aber auch sich und seine Kollegen um FC-Bayern-Star Franck Ribéry für die Pleite mit dem Aus nach der WM-Vorrunde inmitten von Affären und Querelen verantwortlich. Evra verriet, dass die Spieler um Ribéry und Rekordtorjäger Thierry Henry Domenech schon vor dem Testspiel gegen Costa Rica darum baten, mehr Anweisungen zu geben. "Daraufhin hat er sich angegriffen gefühlt. Er hat jeden Meinungsaustausch abgelehnt", erzählte der linke Außenverteidiger.

WM 2010 (14:59) – Del Bosque vertraut seinem Weltmeister-Team

Vicente del Bosque wird am Mittwoch das Testspiel in Mexiko mit den Spielern bestreiten, die in Südafrika den WM-Titel holten. Nur der angeschlagene Final-Torschütze Andres Iniesta sowie Fernando Torres, Pepe Reina, Raul Albiol und Javier Martinez dürfen zu Hause bleiben. Bruno Soriano von Villarreal figuriert als einziger Neuling im spanischen Aufgebot.

WM 2010 (13:13) – Argentinen sucht neuen Trainer. Maradona hofft

Auf der Suche nach einem neuen Nationaltrainer will der argentinische Verband eine eigene Kommission einsetzen. Das kündigte die AFA auf ihrer Homepage in einem Vier-Punkte-Plan an. Das Gremium soll demnach im Anschluss an die jährliche Versammlung im Oktober gebildet werden. Es soll dem Exekutivkomitee der AFA, das unter Präsident Julio Grondona jüngst die Vertragsverlängerung von Diego Maradona abgelehnt hatte, Vorschläge für den künftigen Trainerstab machen. Derzeit betreut Sergio Batista die Albiceleste. Grondona deutete zuletzt allerdings an, dass die Tür auch für Maradona noch nicht ganz zu ist.