WM 2010 (08:31) – Webb: Hätte De Jong vom Platz stellen müssen
26. Aug
Knappe anderthalb Monate nach dem WM-Finale hat sich der damals umstrittene Schiedsrichter Howard Webb in den englischen Medien zu der Kritik an seiner Person geäußert und Fehler eingeräumt. Nigel de Jongs Tritt gegen Xabi Alonso würde er heute härter bestrafen: "Nachdem ich die Szene aus dem Fernsehsessel gesehen habe, würde ich ihn mit Rot bestrafen", zitierte der Guardian den Unparteiischen.
WM 2010 (20:52) – Webb: De Jong-Foul war rotwürdig
25. Aug
Der englische Schiedsrichter Howard Webb hat eingeräumt, bei der Leitung des WM-Finales zwischen Spanien und den Niederlanden (1:0) einen Fehler begangen zu haben. Sechs Wochen nach dem Endspiel im Soccer City-Stadium von Johannesburg gestand der Referee in London: "Eine Sache, die ich hätte anders machen müssen ist die Farbe der Karte für das Foul von De Jong. Nachdem ich es mir immer wieder angesehen habe in Zeitlupe und verschiedenen Einstellungen, ist mir klar geworden, dass es eine rotwürdige Aktion war." Webb hatte den Kung-Fu-Tritt des Niederländers Nigel de Jong gegen die Brust des Spaniers Xabi Alonso in der ersten Halbzeit der Partie nur mit einer Gelben Karte geahndet. Insgesamt verteilte der Engländer im WM-Endspiel 13 Mal Gelb und verwies Oranje-Akteur John Heitinga mit Gelb-Rot des Feldes.
WM 2010 (13:01) – Anelka: Alles Clowns
18. Aug
Nicolas Anelka hat auf die Entscheidung des französischen Fußballverbandes FFF, ihn wegen der Vorfälle bei der WM mit 18 Länderspielen Sperre zu belegen amüsiert reagiert. Der France Soir sagte er: "Ich bin vor Lachen fast gestorben. Das sind alles Clowns."
WM 2010 (19:16) – Ferguson verteidigt Queiroz
10. Aug
In der WM-Doping-Affäre hat Portugals Nationaltrainer Carlos Queiroz jetzt Unterstützung von prominenter Seite bekommen. Das vom portugiesischen Verband FPF gegen den Coach eingeleitete Ermittlungsverfahren sei bedauernswert, klagte Manchester Uniteds Teammanager Sir Alex Ferguson in Lissabon, nachdem er zugunsten von Queiroz ausgesagt hatte. Auch Ex-Star Luis Figo und FC Portos Clubchef Jorge Pinto da Costa standen Queiroz als "Zeugen der Verteidigung" am FPF-Sitz bei. Dem 57 Jahre alten Trainer droht der Rauswurf, weil er im Trainingslager vor der WM in Südafrika Vertreter der portugiesischen Anti-Doping-Agentur wüst beschimpft haben soll.
WM 2010 (13:07) – Patrice Evra: ”Keinen Dialog mit dem Coach”
09. Aug
Eineinhalb Monate nach der französischen Blamage bei der Fußball-WM bricht auch der damalige Team-Kapitän Patrice Evra sein Schweigen. "Die WM war ein wahrer Alptraum", sagte Evra im Interview mit der französischen Zeitung Le Figaro. "Es gab (bei der WM) überhaupt keinen Dialog mehr mit dem Coach." Man habe "das Wichtige vergessen". "Wir haben nämlich mehr über die Probleme des Alltags (in Südafrika) als über den Fußball gesprochen", so der Profi von Manchester United. Evra macht aber auch sich und seine Kollegen um FC-Bayern-Star Franck Ribéry für die Pleite mit dem Aus nach der WM-Vorrunde inmitten von Affären und Querelen verantwortlich. Evra verriet, dass die Spieler um Ribéry und Rekordtorjäger Thierry Henry Domenech schon vor dem Testspiel gegen Costa Rica darum baten, mehr Anweisungen zu geben. "Daraufhin hat er sich angegriffen gefühlt. Er hat jeden Meinungsaustausch abgelehnt", erzählte der linke Außenverteidiger.
WM 2010 (14:59) – Del Bosque vertraut seinem Weltmeister-Team
05. Aug
Vicente del Bosque wird am Mittwoch das Testspiel in Mexiko mit den Spielern bestreiten, die in Südafrika den WM-Titel holten. Nur der angeschlagene Final-Torschütze Andres Iniesta sowie Fernando Torres, Pepe Reina, Raul Albiol und Javier Martinez dürfen zu Hause bleiben. Bruno Soriano von Villarreal figuriert als einziger Neuling im spanischen Aufgebot.
WM 2010 (13:13) – Argentinen sucht neuen Trainer. Maradona hofft
04. Aug
Auf der Suche nach einem neuen Nationaltrainer will der argentinische Verband eine eigene Kommission einsetzen. Das kündigte die AFA auf ihrer Homepage in einem Vier-Punkte-Plan an. Das Gremium soll demnach im Anschluss an die jährliche Versammlung im Oktober gebildet werden. Es soll dem Exekutivkomitee der AFA, das unter Präsident Julio Grondona jüngst die Vertragsverlängerung von Diego Maradona abgelehnt hatte, Vorschläge für den künftigen Trainerstab machen. Derzeit betreut Sergio Batista die Albiceleste. Grondona deutete zuletzt allerdings an, dass die Tür auch für Maradona noch nicht ganz zu ist.
WM 2010 (15:19) – Spanien und Niederlande müssen zahlen
03. Aug
Rund drei Wochen nach dem Endspiel der WM 2010 in Südafrika müssen die Finalisten Spanien und Niederlande für ihr rüdes Spiel ein Geldstrafe zahlen. Der Weltverband FIFA verdonnerte Weltmeister Spanien zur Zahlung von 10.000 Schweizer Franken (7300 Euro), weil fünf Iberer Gelbe Karten gesehen hatten. Den Niederländern zeigte Schiedsrichter Howard Webb im kartenreichsten Finale der WM-Geschichte sogar achtmal Gelb und einmal Gelb-Rot für John Heitinga. Dafür werden 15.000 Schweizer Franken (10.900 Euro) fällig. Durch das 1:0 in der Verlängerung gewann Spanien am 11. Juli seinen ersten WM-Titel. Laut FIFA-Statuten können Mannschaften bestraft werden, wenn in einer Partie mindestens fünf Akteure verwarnt wurden. Die bisher meisten Karten in einem WM-Endspiel gab es 1986 in Mexiko. Beim 3:2- Sieg Argentiniens gegen Deutschland wurden damals sechs Gelbe Karten gezückt.
WM 2010 (13:58) – Keine Dopingfälle in Südafrika
03. Aug
Die mehr als 500 Dopingkontrollen vor und während der WM 2010 in Südafrika haben kein auffälliges Ergebnis erbracht. Insgesamt mussten sich vor dem Turnier 256 Spieler und in der Zeit vom 11. Juni bis 11. Juli erneut 256 Profis Blut- und Urintests unterziehen. In der Vorbereitung waren alle 32 Teams von den FIFA-Kontrolleuren für unangekündigte Dopingkontrollen beispielsweise beim Training oder bei Testspielen aufgesucht worden. Alle Proben waren negativ. Zusätzlich haben nach FIFA-Angaben Mitgliedsverbände und nationale Anti-Doping-Organisationen ebenfalls Kontrollen durchgeführt. "Nie wurden Spieler vor einer Fußball-Weltmeisterschaft so umfassend kontrolliert wie in diesem Jahr", sagte FIFA-Chefarzt Jiri Dvorak. Umso erfreulicher seien "die Testergebnisse, die uns zeigen, dass Spitzenleistungen im Fußball auch ohne verbotene Wirkstoffe und Methoden möglich sind", erklärte der Mediziner.
WM 2010 (12:22) – Alex Frei fehlt in Nati-Aufgebot
03. Aug
Nationalcoach Ottmar Hitzfeld berief für das Test-Länderspiel gegen Österreich am 11. August in Klagenfurt Valentin Stocker und François Affolter in sein Aufgebot. Die beiden Axpo-Super-League Spieler von Basel und den Young Boys gehören zu vier Spielern, die nicht bereits an der WM in Südafrika im Kader gestanden hatten. Ebenfalls dabei sind Blerim Dzemaili (Parma) und Nassim Ben Khalifa (Wolfsburg).



