WM 2010 (16:31) – Gewalt gegen Ausländer: Polizeiminister warnt

Südafrikas Polizeiminister Nathi Mthethwa hat nach dem Ende der Weltmeisterschaft vor Gewalt gegen Ausländer gewarnt. "Die Sicherheitskräfte sind in Alarmbereitschaft versetzt, um sicher zu stellen, dass den Drohungen und Gewaltakten gegen einzelne oder Gruppen begegnet werden kann", versicherte der Minister in Johannesburg. Menschenrechtsorganisationen und Interessenverbände der Ausländer befürchten einen Ausbruch von Gewalt nach dem Ende der WM. 2008 waren bei ausländerfeindlichen Gewaltakten 62 Menschen getötet und Hunderte andere verletzt worden.

WM 2010 (16:25) – Selecao-Gucken schont die Umwelt

Die Seleção hilft beim Stromsparen: Obwohl in Brasilien Millionen Fernsehgeräte zu den WM-Spielen eingeschaltet werden, sackt der Stromverbrauch während der Begegnungen der brasilianischen Nationalelf im Vergleich zu normalen Tagen drastisch ab. Das zeigt eine Grafik der nationalen Strom-Koordinierungsstelle (ONS), über die lokale Medien am Donnerstag berichteten. Die Erklärung ist einfach: Viele Industriebetriebe geben ihren Beschäftigten für die Spiele der Seleção "Fußball-frei" und oft ruht dann auch die Produktion. Dementsprechend fällt der Energieverbrauch ab. Die Fernseher benötigten laut ONS dagegen relativ wenig Strom.

WM 2010 (13:42) – Lahm: Endlich wieder einen Grossen schlagen

Kapitän Philipp Lahm hat das WM-Viertelfinale gegen Argentinien zur ersten echten Titelprüfung für die junge deutsche Nationalmannschaft erklärt. "Es gehört zur Entwicklung einer Mannschaft, dass wir einen richtig großen Gegner schlagen können. Es ist schon lange her, dass wir einen Großen geschlagen haben", sagte der Münchner  in Südafrika nur vier Tage nach dem weltweit gefeierten 4:1-Sieg gegen England. Für Lahm sind der mögliche Endspielgegner Brasilien, der programmierte Halbfinal-Kontrahent Spanien sowie die Argentinier Titelanwärter in Südafrika und deswegen "größere Gegner als die Engländer".

WM 2010 (15:18) – Nakamura beendet Länderspielkarriere

Shunsuke Nakamura hat seinen Rücktritt aus der japanischen Fußball-Nationalmannschaft erklärt. Der 32-jährige Mittelfeldspieler gab seinen Entschluss in einem Interview der Zeitung Nikkan Sports bekannt. Nakamura war bei der WM in Südafrika nur beim Vorrundenspiel gegen die Niederlande (0:1) zu einem Kurzeinsatz im Team von Coach Takeshi Okada gekommen. Nach Auslandsgastspielen bei Celtic Glasgow und Espanyol Barcelona war der Spieler im Februar in die heimische J-League zu Yokohama Marinos zurückgekehrt.

WM 2010 (15:09) – Eusebio nimmt Ronaldo in Schutz

Portugals Altstar Eusebio hat seinen Nachfolger Cristiano Ronaldo trotz des frühen Ausscheidens bei der WM in Südafrika in Schutz genommen. "Ich kenne Cristiano Ronaldo. Er ist ein hervorragender Fußballer und ein guter Kerl", sagte Eusebio in Johannesburg.

WM 2010 (14:18) – Gerd Müller lobt seinen Namensvetter

Rekordtorschütze Gerd Müller hat seinen Namensvetter Thomas Müller in den höchsten Tönen gelobt und dem Jungstar eine große Karriere prophezeit. "Er kann mein Nachfolger werden. Ich bin stolz auf ihn", sagte der Bomber der Nation in Johannesburg. Bei der WM könne der 20-Jährige vom FC Bayern sogar die internationale Konkurrenz ausstechen und Torschützenkönig werden. "Er ist ein wundervoller Spieler", sagte Gerd Müller. Dem DFB-Team traut der Weltmeister von 1974 in Südafrika noch viel zu. "Sie werden Argentinien niederkämpfen", sagte er vor dem Viertelfinale.

WM 2010 (14:01) – Klinsmann tippt auf ein 2:1

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann traut der deutschen Nationalmannschaft wie vor vier Jahren den Vorstoß ins Halbfinale der WM zu. Wenn das Team im Viertelfinale gegen Argentinien seine Stärken ausspiele, könne es sich durchsetzen. "Du musst das spielen, was in deinem Naturell steckt, und wir sind einfach eine gute Angriffsmannschaft", sagte Klinsmann im Interview mit dem Sender RTL, für den er auch als Co-Kommentator arbeitet. Die Argentinier hätten "jetzt schon einen Heidenrespekt vor uns", glaubt Klinsmann. Die Schwächen beim Gegner sieht der 45-Jährige in der Abwehr: "Die haben auch ihre Probleme in der Defensive." Er gönne Lionel Messi das erste Tor, tippe aber "auf ein 2:1 für Deutschland".

WM 2010 (13:42) – Lahm: Endlich wieder einen richtig großen Gegner schlagen

Kapitän Philipp Lahm hat das WM-Viertelfinale gegen Argentinien zur ersten echten Titelprüfung für die junge deutsche Nationalmannschaft erklärt. "Es gehört zur Entwicklung einer Mannschaft, dass wir einen richtig großen Gegner schlagen können. Es ist schon lange her, dass wir einen Großen geschlagen haben", sagte der Münchner  in Südafrika nur vier Tage nach dem weltweit gefeierten 4:1-Sieg gegen England. Für Lahm sind der mögliche Endspielgegner Brasilien, der programmierte Halbfinal-Kontrahent Spanien sowie die Argentinier Titelanwärter in Südafrika und deswegen "größere Gegner als die Engländer".

WM 2010 (12:46) – Dunga fürchtet Chaos nach Umzug

Für Brasilien geht mit dem Viertelfinale in Südafrika die Reiserei los. Die Mannschaft von Trainer Carlos Dunga ist inzwischen nach Port Elizabeth umgezogen - und sehnt sich schon zurück in die Abgeschiedenheit ihrer nagelneuen Luxusunterkunft von Johannesburg. "Dort hatten wir es sehr bequem, ein gesundes Ambiente, das für unsere Vorbereitung sehr vorteilhaft war", sagte der 46- jährige Coach. "Jetzt müssen wir in Hotels zurechtkommen, wo viel mehr los ist, mehr Leute, mehr Chaos." Doch Extrawürste gibt es auch für den Rekordweltmeister nicht.

WM 2010 (13:48) – Maradona nimmt Demichelis in Schutz

Diego Maradona hat erneut Kritik an Innenverteidiger Martin Demichelis zurückgewiesen. "Wer hat gesagt, dass er schlecht gespielt hat?", sagte der Trainer der argentinischen Nationalmannschaft im TV-Sender Fox Sports. Demichelis sei ein starker Abwehrspieler. "Der Fehler, den er gegen die Koreaner gemacht hat, hätte jedem passieren können." Der Profi des FC Bayern hatte das Gegentor beim 4:1 in der Gruppenphase über Südkorea verschuldet und sich auch sonst einige Unkonzentriertheiten geleistet. Gegen Deutschland und seine Teamkollegen von Bayern München dürfte der 29-Jährige also erneut auflaufen.