WM 2010 (07:02) – Maradona nicht mehr argentinischer Nationaltrainer

Diego Maradona ist nicht mehr argentinischer Nationaltrainer. Sein Vertrag werde nicht verlängert, sagte der Sprecher des nationalen Verbandes AFA, Cherquis Bialo, in Buenos Aires. Der Verband habe die Bedingungen Maradonas für eine Verlängerung des kommenden Samstag auslaufenden Kontrakts nicht akzeptieren können. Das Traineramt für das Freundschaftsspiel gegen Irland im August werde der bisherige Coach der Jugendmannschaft, Sergio Batista, übernehmen. Dieser hatte die Mannschaft schon einmal vor Maradonas Amtsübernahme vor knapp zwei Jahren betreut.

WM 2010 (20:25) – Mitarbeiter: Maradona hört auf

Ein enger Mitarbeiter und Freund Diego Maradonas hat indirekt angekündigt, dass der argentinische Nationaltrainer sein Amt aufgibt. "Niemand kann so naiv sein und glauben, dass Diego unter diesen Bedingungen weitermachen würde", sagte Fernando Signorini aus dem WM-Betreuerteam. Zugleich griff er den mächtigen Präsidenten des nationalen Fußballverbandes AFA, Julio Grondona, scharf an. "Grondona hat nicht den Mut gehabt, Diego offen zu sagen, dass er ihn loswerden will. Deshalb hat er ihm eröffnet, dass wenn er (Maradona) weitermachen wolle, er das ohne eine Reihe seiner Mitarbeiter tun muss", sagte Signorini. "Die Situation ist unumkehrbar", fügte der enge Vertraute Maradonas hinzu.

WM 2010 (07:40) – Brasil-Coach Menezes: ”Träume wahr machen”

Brasiliens neuer Nationaltrainer Mano Menezes will den brasilianischen Fußball zu früherem Glanz zurückführen und "Träume wahr machen". Er werde eine Mannschaft formen, die "in der Lage ist, im Stadion alle unsere Ansprüche, unsere Träume und Wünsche in Sachen Fußball" zu erfüllen, sagte der 48 Jahre alte bisherige Trainer des Erstligaclubs und Tabellenführers Corinthians Sao Paulo bei der offiziellen Einführung in sein neues Amt in Rio de Janeiro. Menezes fällt vor allem die Aufgabe zu, den Rekordweltmeister bei der Heim-WM 2014 zum heiß ersehnten sechsten Titel zu führen.

WM 2010 (20:13) – Keine Einigung zwischen Maradona und Verband

Diego Maradona hat bei einem Treffen mit Verbandschef Julio Grondona Medienberichten zufolge keine Einigung über die Fortsetzung seines Engagements als argentinischer Nationalcoach erzielt. Das berichtete der TV-Sender America 24. Ob dies bedeute, dass Maradona sein Amt als Nationaltrainer niederlegt, war offen. Weder Maradona noch Grondona gaben Erklärungen ab. Allerdings waren ihre Mienen eher finster.

WM 2010 (13:52) – Maradona: ”Bleibe nur mit meinen Leuten”

Im wochenlangen Nervenkrieg um den Posten des argentinischen Fußballnationaltrainers hat Diego Maradona erstmals öffentlich Bedingungen gestellt. Er wolle auch weiterhin Trainer der Nationalelf bleiben, aber nur wenn auch seine Assistenten bestätigt würden. "Wenn sie an meine Mitarbeiter ran wollen, bin ich weg", sagte der 49-Jährige in einem Telefoninterview der TV-Sportsendung "Show del Fútbol".

WM 2010 (17:06) – Mano Menezes neuer brasilianischer Nationaltrainer

Der bisherige Trainer des brasilianischen Clubs Corinthians, Mano Menezes, wird neuer Nationalcoach des Rekordweltmeisters. Er habe ein entsprechendes Angebot von Verbandspräsident Ricardo Teixeira angenommen, sagte der 48-Jährige vor Journalisten. Er werde die Nationalelf voraussichtlich schon beim Freundschaftsspiel gegen die USA am 10. August in New Jersey betreuen, berichtete das Online-Portal UOL weiter. Damit hat die zähe Suche nach einem Nachfolger für Carlos Dunga ein Ende, der nach dem enttäuschenden Abschneiden der Selecão bei der WM in Südafrika seinen Rücktritt erklärt hatte. Der erste Wunschkandidat des CBF, Muricy Ramalho, war von seinem derzeitigen Arbeitgeber Fluminense nicht freigegeben worden. Menezes soll die Selecão auf die Heim-WM 2014 vorbereiten und dort auch zum langersehnten sechsten Titel führen. Seinen größten Erfolg als Trainer feierte er bisher beim Pokalsieg 2009 mit den Corinthians.

WM 2010 (14:38) – Stark: Druck auf Schiedsrichter war zu groß

Die Schiedsrichter bei der Weltmeisterschaft in Südafrika haben sich nach Ansicht von Wolfgang Stark zu sehr unter Druck gesetzt. "Manche hatten nicht mehr den Kopf frei, waren nicht mehr konzentriert", erklärte der einzige deutsche WM-Referee die Gründe für die teilweise eklatanten Fehlentscheidungen. Der Ergoldinger äußerte sich bei der Tagung der Erst- und Zweitliga-Unparteiischen in Altensteig-Wart erstmals zur WM, nachdem er wie die anderen Schiedsrichter von der FIFA während des Turniers einen Maulkorb verpasst bekommen hatte. Der Druck auf die Spielleiter sei immer stärker geworden, so Stark.

WM 2010 (09:13) – Menezes nächster Wunschkandidat der Brasilianer

Nach den vergeblichen Bemühungen um eine Verpflichtung von Muricy Ramalho als Nationaltrainer Brasiliens ist Mano Menezes der nächste Wunschkandidat des nationalen Verbandes CBF. "Mano Menezes wird seine Arbeit bereits mit der Bekanntgabe des Kaders für das Testspiel am 10. August in den USA beginnen", sagte dazu bereits CBF-Präsident Ricardo Teixeira auf der verbandseigenen Homepage. Der CBF-Boss sagte weiter, dass der 48-Jährige zu einem Kreis von drei Trainern gehöre, die er schon während der WM in Südafrika ins Auge gefasst habe.

WM 2010 (18:37) – Blanc lässt WM-Deppen zuhause

Der neue französische Nationaltrainer Laurent Blanc greift durch. Er berücksichtigt für das Testspiel am 11. August in Oslo gegen Norwegen keinen der 23 WM-Teilnehmer. Der französische Verband hat dem Antrag des Weltmeisters von 1998 stattgegeben, der mit diesem Entscheid die Spieler für ihren debakulösen Auftritt an der WM in Südafrika bestraft. Die «Equipe tricolore» hatte sich an der WM bis auf die Knochen blamiert. Neben dem sang- und klanglosen Ausscheiden in der Vorrunde sorgten die Mannschaft und Trainer Raymond Domenech vor allem durch interne Streitereien für negative Schlagzeilen.

WM 2010 (13:24) – Copyright auf Bafana Bafana?

Südafrikas Nationalmannschaft muss sich eventuell von ihrem weltweit bekannten Spitznamen Bafana Bafana trennen. Nachdem ein südafrikanischer Geschäftsmann vor Gericht erfolgreich die Copyright-Rechte auf Bafana Bafana reklamiert habe, müsse sich der Fußballverband SAFA möglicherweise einen neuen Namen ausdenken. Dies kündigte SAFA-Präsident Kirsten" laut der Cape Times an. "Wir sind besorgt." Der Name Bafana Bafana, den SAFA seit Jahren in seinen Papieren und Aktivitäten verwendet, ist demnach schon seit 1994 als Marke geschützt. Nun drohten dem Verband Schadenersatzansprüche. Zudem werde der namentlich nicht genannte Geschäftsmann auch künftig von dem Spitznamen profitieren wollen, berichtet das Blatt. Inzwischen beschäftigt sich sogar das südafrikanische Parlament mit dem Namensstreit. Schließlich hat insbesondere die Fußball-WM die Mannschaft Südafrikas unter dem Spitznamen Bafana Bafana weltweit bekanntgemacht.