WM 2010 (13:34) – Toppmöller soll Kamerun trainieren
22. Jul
Ex-Nationalspieler Klaus Toppmöller steht ganz oben auf der Wunschliste als Nationaltrainer bei WM-Teilnehmer Kamerun. "Sie haben mir einen Vierjahresvertrag geboten. Ich muss mich bis nächste Woche entscheiden. Es muss bei mir einfach noch klick machen", sagte der 58-Jährige der Nachrichtenagentur dpa. Toppmöller bestätigte damit einen Bericht des Fachmagazins kicker. Der ehemalige Bundesliga-Profi hatte sich in Paris mit der Führung des Verbandes um Präsident Mohammed Iya zu Gesprächen getroffen. "Ich habe denen mein Konzept erklärt. Das ist langfristig angelegt. Ich will eine junge Mannschaft von 20- bis 22-Jährigen aufbauen und kontinuierlich auf die nächste WM hinarbeiten", erklärte der frühere Torjäger.
WM 2010 (15:10) – Maradona spricht über Vertragsverlängerung
21. Jul
Diego Maradona hat sich bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der WM-Rückkehr kurz zu Wort gemeldet und ein Gespräch mit dem argentinischen Fußball-Verbandschef angekündigt. "In der kommenden Woche werde ich mit (Julio) Grondona reden", sagte Maradona in Buenos Aires nach übereinstimmenden Medienberichten, bevor er auf Einladung des dortigen Präsidenten Hugo Chavez nach Venezuela fliegen wollte. Es ist immer noch ungeklärt, ob Maradona die Nationalmannschaft weiter trainieren wird. Der Verband möchte, dass der 49-Jährige die Albiceleste zur WM 2014 in Brasilien führt.
WM 2010 (08:33) – Cho neuer Südkorea-Coach
21. Jul
Cho Kwang Rae wird neuer Nationaltrainer von Südkorea. Der 56-Jährige übernimmt das Amt von Hu Jung Moo, der nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Südafrika zurückgetreten war, teilte der südkoreanischen Fußball-Verbandes (KFA) mit. Cho, der selbst in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren für die Nationalmannschaft gespielt hatte, bezeichnete seine neue Aufgabe als "große Ehre". Sein erster Test erfolgt am 11. August, wenn der WM-Vierte von 2002 ein Freundschaftsspiel gegen Nigeria bestreitet.
WM 2010 (14:12) – Domenech soll als Ausbilder entlassen werden
19. Jul
Raymond Domenech steht nach dem skandalösen Auftritt der Bleus bei der WM in Südafrika weiter am Pranger. Domenech müsse als Trainerausbilder des nationalen Fußballverbandes FFF gefeuert werden, forderte ein Mitglied des FFF-Bundesrats. "Man muss ihn feuern. Man wird seine Entlassung bei der Tagung des Bundesrats beantragen. Ich bin dafür", sagte Ratsmitglied Guy Chambily der Zeitung Le Parisien. "Er kann doch keine Kurse in Sachen Teamführung geben", erklärt der Unternehmer.
WM 2010 (15:16) – Hoeneß: Wäre guter Vermittler in Sachen Löw-Vertragsverlängerung
18. Jul
Uli Hoeneß ist davon überzeugt, die Diskussion um die Vertragsverlängerung von Bundestrainer Joachim Löw wäre längst beendet, wenn er bereits Ligaverbandschef wäre. "Ich glaube, meine Beziehungen zu allen Beteiligten und zur Nationalelf sind so gut, dass ich ein guter Vermittler in dem Geflecht DFB, DFL und Nationalelf wäre", sagte der Präsident des FC Bayern München in einem Interview mit dem Münchner Merkur. "Ich glaube, hätte ich diese Position schon innegehabt, hätten wir jetzt nicht die Problematik mit der Vertragsverlängerung von Löws Team."
WM 2010 (10:53) – Rummenigge kritisiert Länderspiel-Termin
18. Jul
Karl-Heinz Rummenigge hat sich der scharfen Kritik am frühen Länderspiel-Termin nach der Fußball-WM angeschlossen. "Dieser Termin ist wirklich an Überflüssigkeit nicht zu überbieten", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Bereits am 11. August und damit nur rund vier Wochen nach dem Ende der WM in Südafrika und neun Tage vor Beginn der Bundesliga-Saison trifft die DFB-Auswahl in Kopenhagen auf Dänemark.
WM 2010 (15:09) – Französischer Trainingsboykott wird untersucht
16. Jul
Der französische Trainingsboykott bei der WM in Südafrika wird nun offiziell untersucht. Das gab der scheidende Präsident des FFF-Verbandes, Jean-Pierre Escalettes, in Paris bekannt. Die Ermittler würden unter anderem Spieler, Funktionäre und Mitglieder des Trainerstabs befragen dürfen, teilte Escalettes auf der FFF-Homepage mit. Man wolle alle "Fakten und Verantwortlichkeiten feststellen".
WM 2010 (14:27) – Große Unterstützung für untergetauchten Löw
16. Jul
Joachim Löw ist weiter abgetaucht, und auch die übrigen Mitglieder der sportlichen Leitung senden knapp eine Woche nach der WM keine Zukunfts-Signale. Dafür hat sich DFB-Chef Theo Zwanziger bereits öffentlich für die von ihm angestrebten Vertragsverhandlungen mit dem Bundestrainer in Position gebracht. Er glaube nicht, dass ihm Löw nach dem hochgelobten WM-Platz drei die Bedingungen diktieren würde, meinte Zwanziger. Er deutete zudem an, auch mit Nationalteammanager Oliver Bierhoff weitermachen zu wollen. In einer repräsentativen Umfrage für das ZDF-Politbarometer votierten 87 Prozent der Befragten dafür, dass Löw Cheftrainer bleiben solle. Nur vier Prozent sind dagegen, neun Prozent haben keine Meinung.
WM 2010 (13:47) – Ibrahimovic spielt wieder für Schweden
16. Jul
Schwedens erfolgreichster, aber auch eigenwilliger Fußballer Zlatan Ibrahimovic spielt wieder für die Nationalelf. Der 28-jährige Stürmerstar vom FC Barcelona teilte seinen Entschluss während eines Heimaturlaubs in Malmö bei einer Pressekonferenz zusammen mit Nationaltrainer Erik Hamrén mit. Dieser belohnt seinen Superstar dafür mit dem Kapitänsamt der Tre Kronor.
WM 2010 (22:02) – Zwanziger: Keine harten Forderungen von Löw
15. Jul
DFB-Präsident Theo Zwanziger rechnet nicht damit, dass Bundestrainer Joachim Löw ihm bei den angestrebten neuen Vertragsverhandlungen die Bedingungen diktieren würde. "Nein, er wird die WM mit Sicherheit nicht für abwegige Forderungen ausnutzen. Das würde überhaupt nicht seinem Charakter entsprechen", antwortete Zwanziger in einem Interview der Bild auf die Frage, ob Löw den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in der Hand habe. "Er weiß, was er am DFB hat - und er weiß, dass er mit dieser Mannschaft in der Zukunft noch einiges erreichen kann", ergänzte Zwanziger. Er könne sich "schwer vorstellen, dass er es einem anderen Trainer überlassen will, die Früchte zu ernten", sagte der DFB-Chef.



